Darum sollen Kinder ohne ihre Eltern lernen

April 18, 2017
Mädchen übt
Professionelle Hilfe bei Legasthenie oder Dyskalkulie ist wichtig. Copyright: Pixabay

Dein Kind hat eine Lernschwäche? Dann weißt du sicherlich, dass diese für alle Angehörigen zu einer psychischen Belastung werden kann. Die Kleinen fühlen sich durch ihre Lernstörung oft minderwertig und halten sich für schwächer als ihre Klassenkameraden. Viele Kinder mit Legasthenie oder Dyskalkulie ziehen sich zurück und vermeiden Situationen, in denen ihre Defizite deutlich werden.

Die Familie hingegen plagt vor allem Sorgen über die Zukunft des Kindes. Sie fragt sich, ob es die Schulklasse und irgendwann auch einen guten Schulabschluss schaffen kann und wird. Zum anderen macht sich häufig ein Gefühl der Hilflosigkeit breit. Hat man selbst keine Lernschwäche, kann man die dadurch entstehenden und entstandenen Defizite nur schwer nachvollziehen. Als Eltern möchte man seinem Kind helfen. Doch man weiß nicht wie.

Mit Kindern lernen? Weniger ist mehr!

Die natürliche Reaktion vieler Eltern ist es, mit dem Kind üben zu wollen. Dabei bringt reines Üben bei einer Lernschwäche gar nichts. Ganz im Gegenteil: Das Kind fühlt sich durch die Reaktion der Eltern unter Druck gesetzt und glaubt, ihren Anforderungen nicht genügen zu können. Das Ergebnis: Frustration auf beiden Seiten.

Das gilt übrigens auch dann, wenn das Kind keine Lernschwäche hat. Steht in der Schule eine Prüfung an, sollen sich die Kinder ohne elterliche Hilfe darauf vorbereiten, empfiehlt auch eine Studie des Stark-Verlags. Schreiten Eltern ein, kann das zu Konflikten führen und den Druck auf das Kind erhöhen. Kinder sollen stattdessen lieber mit Klassenkameraden lernen. Möglichst kleine Lerngruppen sollen dabei für die besten Ergebnisse sorgen.

Individuelle Förderung ist wichtig

Eine Dyskalkulie oder Legasthenie kann nur mit Hilfe einer gezielten Einzeltherapie erfolgreich behandelt werden. Copyright: Meistercody.com

Kinder mit Lernschwäche benötigen eine qualifizierte, individuelle Lerntherapie, beziehungsweise geeigneten Förderunterricht. Da die Berufsbezeichnung „Lerntherapeut“ in Deutschland nicht geschützt ist, muss bei der Wahl der richtigen Therapie ganz genau hingeschaut werden. Verspricht der Therapeut deiner Wahl beispielsweise eine vollständige Heilung oder bietet Gruppentherapien an, solltest du hellhörig werden. Dyskalkulie ist nicht heilbar und kann nur mittels Einzelförderung behandelt werden. Nur so ist gewährleistet, dass die individuellen Bedürfnisse des Kindes berücksichtigt werden.

Der regelmäßige Besuch beim Therapeuten kann außerdem spielerisch unterstützt werden: Meister Cody – Talasia (für Mathe und Dyskalkulie) und Meister Cody – Namagi (für Deutsch und Legasthenie) wurden von Wissenschaftlern und Experten mit den aktuellsten Methoden der Lernforschung entwickelt. Das Förderkonzept von Meister Cody hilft Grundschulkindern nachweislich dabei, ihre Schwächen gezielt zu trainieren – clever und motivierend.

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